Nicht nur Würstchen oder Fleisch, sondern auch Fisch, Brot, Gemüse oder sogar Käse liegen heute auf dem Grillrost. "Die meisten Kalorien verstecken sich nicht im Grillgut sondern in den Beilagen. Besonders vorsichtig sollte man bei Ketchup und Barbecue-Soßen sowie fertigen Salatdressings sein. Gesünder und besonders lecker sind selbstgemachte Soßen, zum Beispiel mit Joghurt und frischen Kräutern. Außerdem ist gegrilltes Gemüse wie Paprika, Pilze oder Süßkartoffeln eine gute Alternative zu deftigen Steaks oder Schweinebauch", sagt die TK-Expertin.
Übrigens: Pökelfleisch wie Kassler, Leberkäse oder Bockwurst hat auf dem Rost nichts zu suchen, so die Ernährungswissenschaftlerin: "Starke Hitze verwandelt das enthaltende Nitrit in krebserregende Nitrosamine", erklärt Krotz. Auch Krusten oder verkohlte Stellen sind ungesund und sollten nicht mitgegessen werden.
Nicht zu unterschätzen bleibt die Unfallgefahr beim Grillvergnügen: Allein im Jahr 2008 wurden in Deutschland etwa 13.000 Menschen wegen Verbrennungen im Krankenhaus behandelt. Schätzungen gehen pro Jahr von etwa 4.000 Grillunfällen aus. Die häufigsten Gefahrenquellen sind Benzin oder Brennspiritus. Auch erfahrene Griller sollten diese Flüssigkeiten nie über das Feuer schütten, da es zu gefährlichen Stichflammen und sogar Feuerwänden kommen kann. Vorsicht heißt es auch, wenn Kinder im Garten toben: Sie können sich am heißen Grill verbrennen.
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